Wien – Das Rote Kreuz schlägt Alarm: In Teilen Österreichs wird eine drastische Kältewelle mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad erwartet. Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes, warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken und appelliert an die Menschen, sich selbst und ihre Mitmenschen zu schützen.
Kälte als Gesundheitsrisiko
Das Rote Kreuz informiert über die ernsten Konsequenzen der extremen Kälte. „Extreme Kälte darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie ist eine Gefahr für die Gesundheit und sogar für das Leben, wenn man sich nicht rechtzeitig aufwärmen kann“, betont Dr. Schreiber. Er empfiehlt, Wetterberichte und Vorhersagen genau zu beachten und ausreichend Heizmaterial bereitzuhalten.
Prävention und Erste Hilfe
„Kälte ist eine Gefahr für Herz und Kreislauf!“, warnt der Rotkreuz-Chefarzt. Zudem rät er dazu, nach Möglichkeit Tätigkeiten im Freien zu vermeiden, um das Risiko von Unterkühlung zu verringern. Anzeichen wie Zittern, Gedächtnisverlust und Benommenheit sollten ernst genommen werden. Betroffene sollten so schnell wie möglich beheizte Räume aufsuchen.
Besonders vulnerable Gruppen, wie ältere und kranke Menschen, seien stark gefährdet. „Achten Sie auf Freunde und Nachbarn – bei Glätte kann auch ein Sturz schnell passieren. Hier ist rasches Handeln und Erste Hilfe bei Verletzungen besonders wichtig“, fügt Dr. Schreiber hinzu. Im Notfall sollte die Notrufnummer 144 gewählt werden.
Unterstützungsangebote des Roten Kreuzes
Für Menschen, die von Not und Obdachlosigkeit betroffen sind, ist die Kälte eine besondere Bedrohung. Das Rote Kreuz empfiehlt, sich über Kältetelefone und Wärmestuben in der Umgebung zu informieren und andere darauf aufmerksam zu machen.
Für umfassende Tipps und Checklisten zu den Gefahren der extremen Kälte können Interessierte auf die Website des Roten Kreuzes zugreifen: Hier klicken.
Quelle: APA-OTS, Datum: 05.01.2026, Website: https://www.roteskreuz.at
Autor: hml (hml@scripora.com)