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Wettlauf zum Mond

Posted on 04.01.2026

Wettlauf zum Mond: Die Rückkehr der Menschheit

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der letzten bemannten Mondmission steht die Menschheit erneut am Beginn eines großen Abenteuers: Der Mond wird wieder Ziel menschlicher Erkundungen sein. Die NASA-Mission Artemis 2, die für das erste Halbjahr 2026 geplant ist, sieht den ersten bemannten Flug zum Mond seit der Apollo-Ära vor. Vier Astronauten – drei aus den USA und einer aus Kanada – werden den Erdtrabanten umrunden und somit die Weichen für eine neue Ära der Raumfahrt stellen.

Die Artemis-2-Mission: Ein Meilenstein der Raumfahrt

Das Ziel von Artemis 2 ist ambitioniert: ein rund zehntägiger Flug, bei dem die Astronauten den Mond umrunden sollen, ohne zu landen. Dies markiert den ersten derartigen Flug seit Dezember 1972, als mit Apollo 17 die letzte bemannte Mondmission stattfand. Die Crew, bestehend aus dem Kanadier Jeremy Hansen und den NASA-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman, bereitet sich auf diesen entscheidenden Schritt vor.

Eine umfassende Testphase ist in vollem Gange. Kurz vor Weihnachten wurden entscheidende Systeme für den Start getestet. Die Astronauten probten die Abläufe auf der Startrampe des Kennedy Space Centers in Florida. Dabei wurden verschiedene Szenarien durchgespielt, darunter Kommunikationsprobleme sowie Ausfälle der Lebenserhaltungssysteme, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Artemis 3 und darüber hinaus: Der nächste Schritt

Artemis 2 ist nur der Beginn einer Reihe von geplanten Missionen, die die Rückkehr der Menschheit auf die Mondoberfläche vorbereiten. Frühestens 2027 soll Artemis 3 Astronauten, darunter erstmals eine Frau, auf dem Mond landen lassen. Dies wird eine bahnbrechende Mission, die die Diversität innerhalb der Raumfahrtgemeinschaft unterstreicht.

Diese Mission eröffnet auch der europäischen Raumfahrtbehörde ESA neue Möglichkeiten. Ein europäischer Astronaut – möglicherweise aus Deutschland – könnte im Rahmen der Mission Artemis 4 oder 5 in den kommenden Jahren zum Mond fliegen. Auch wenn dabei noch keine Landung eines Europäers vorgesehen ist, wäre dies ein bemerkenswerter Schritt für die internationale Zusammenarbeit.

Vorbereitung auf die Zukunft der Raumfahrt

Die Herausforderungen bei der Vorbereitung auf die Artemis-Missionen sind gewaltig. Die technische und logistische Planung erfordert eine präzise Abstimmung aller involvierten Parteien. Jared Isaacman, der im Kontext der neuen US-Administration als NASA-Administrator gehandelt wird*, bezeichnete die Fortschritte als einen „wichtigen Meilenstein auf Amerikas Weg zur Startrampe“.

Doch die Arbeit endet hier nicht. Auch deutsche Astronauten bereiten sich auf zukünftige Aufgaben vor, wie die ESA auf einer Konferenz in Bremen ankündigte. Dies spiegelt den globalen Charakter der Raumfahrtbemühungen wider und zeigt, dass der Weg zum Mond heute ein kooperatives Unterfangen ist.

Ein Bild der Zukunft

Der neuerliche Flug zum Mond ist mehr als nur der nächste Schritt in der Erkundung unseres Sonnensystems. Er symbolisiert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern und zeigt, wie weit die Menschheit gekommen ist, seit Neil Armstrong 1969 den berühmten ersten Schritt machte. Die Artemis-Missionen könnten der Startpunkt für eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und zukünftig vielleicht für Flüge zum Mars sein.

Datum: 04.01.2026, Fotocredit: scripora.com, AI generiert
Email: redaktion@scripora.com

Autor: hml (hml@scripora.com)

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