St. Pölten – Österreichs Windkraft hat in den letzten Tagen des Jahres 2025 wieder Höchstleistungen erreicht. Mit einer Spitzenversorgung von 80,3 GWh am 30. Dezember zeigt sich die Bedeutung erneuerbarer Energien für die heimische Stromversorgung.
Stromversorgung aus Windkraft
Österreichs Windkraft hat in der kalten Jahreszeit erneut bewiesen, wie essenziell sie für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung ist. In den letzten Tagen des Jahres 2025 speisten die Windräder am 31. Dezember 78 GWh, am 30. Dezember 80,3 GWh und am 28. Dezember 73 GWh in das Stromnetz ein. „Wind ist Winterkraft – das haben die letzten Tage eindrucksvoll gezeigt“, erklärt Florian Maringer, Geschäftsführer der IG Windkraft.
Rekord-Monat Oktober
Der Oktober 2025 stellte einen Rekordmonat für die Windkraft-Produktion dar, als 1.027,8 GWh erzeugt wurden, was etwa 20,3 Prozent des österreichischen Strombedarfs entsprach. Maringer betont die Notwendigkeit, den Ausbau der Windkraft voranzutreiben: „Diese Spitzenwerte betonen die Unverzichtbarkeit der Windkraft für eine stabile Energieversorgung.“
Winterliche Herausforderungen und Lösungsansätze
Die winterlichen Temperaturen bringen einen erheblich gestiegenen Energiebedarf mit sich, wobei rund 70 Prozent des Gasverbrauchs in den Wintermonaten anfallen. Auch hierunter leiden die Preise aufgrund geopolitischer Spannungen. „Umso wichtiger ist eine starke regionale Energieproduktion“, so Maringer weiter.
Notwendigkeit für mehr Windkraft
In Österreich stehen aktuell 1.447 Windräder mit einer Gesamtleistung von 4.188 MW im Betrieb, die rund 2,75 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. „Wir müssen den Ausbau der Erneuerbaren, insbesondere der Windkraft, weiter vorantreiben, um die Unabhängigkeit zu sichern“, fasst Maringer zusammen.
Quelle: APA-OTS, Datum: 02.01.2026, Website: https://www.igwindkraft.at
Autor: hml (hml@scripora.com)