Wien – OMV und die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) haben einen Fördervertrag für den Bau einer der größten Wasserstoffanlagen Europas in Bruck an der Leitha unterzeichnet. Die Anlage, die eine Leistung von 140 MW haben soll, wird mit bis zu 123 Millionen Euro gefördert und soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Förderung und Bedeutung für die Energiewende
Im Rahmen des Projekts ist eine jährliche Produktion von bis zu 23.000 Tonnen grünem Wasserstoff vorgesehen, was zu einer Einsparung von etwa 150.000 Tonnen CO₂ pro Jahr beitragen wird. Alfred Stern, CEO von OMV, erklärte: „Die positive Bewertung durch die Europäische Wasserstoffbank und die daraus resultierende Förderung ist ein starkes Signal für die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung und für den Standort Österreich.“
Technische Details und lokale Erzeugung
Die Anlage wird durch erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solarenergie sowie Wasserkraft betrieben. Sie ist über eine 22 Kilometer lange Pipeline direkt mit der OMV Raffinerie in Schwechat verbunden. Martijn van Koten, Executive Vice President von OMV, fügte hinzu: „Die lokale Erzeugung von grünem Wasserstoff leistet einen maßgeblichen Beitrag zu unserer Dekarbonisierung.“
Joint Venture mit Masdar
Zusätzlich wurde im November 2025 eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures mit Masdar, einem weltweit führenden Unternehmen für saubere Energie, getroffen. Das JV wird für die Finanzierung, den Bau und den Betrieb der Elektrolyseanlage verantwortlich sein. Der Abschluss des Joint Ventures wird für Anfang 2026 erwartet, abhängig von behördlichen Genehmigungen und Zustimmung der Anteilseigner.
Quelle: APA-OTS, Datum: 07.01.2026, Website: www.omv.com
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Autor: hml (hml@scripora.com)